| Bitte beachten: Sofern
nicht anders angegeben, werden die Begriffe "Investmentfonds" und "Fonds"
in diesem Glossar in ihrer allgemeinen Bedeutung verwendet, wenngleich einige
der Definitionen ausschließlich auf Luxemburger Fonds zutreffen. Für einige
andere Begriffe wurden die Definitionen so allgemein wie möglich gehalten.
Je nach Steuer- und Rechtssystem Ihres Landes gibt es dort möglicherweise
spezifischere Definitionen. |
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| Abrechnung |
Die Zahlung von Bargeld für Wertpapiere
oder auch die Auslieferung von Wertpapieren gegen Zahlung. |
| Abrechnungsdatum |
Der Tag, an dem eine ausgeführte
Wertpapierorder abgerechnet (abgeschlossen) sein muss, der Käufer
die Zahlung leistet und der Verkäufer die Wertpapiere ausliefert. |
| Abschlussprüfer |
Eine von allen am Fonds beteiligten
Seiten unabhängige Organisation, welche die Anlagenverwaltung sowie
die Verwaltung des Fonds prüft. Der Abschlussprüfer legt den Aktionären
den Zustand der Firmenkonten dar, d. h. ob sie ordnungsgemäß geführt
wurden. Abschlussprüfer des Edmond de Rothschild Fund ist PricewaterhouseCoopers. |
| ADR |
American Depository Receipts, "Hinterlegungsscheine
für Aktien". Auf dem US-Markt ausgegebene Zertifikate, die eine Position
an handelbaren Wertpapieren, welche in einem anderen Land emittiert
wurden, darstellen. |
| AEX |
Aktienindex der Börse Amsterdam.
Der Index umfasst die, gemessen an der Marktkapitalisierung, 25 größten
und meistgehandelten, an der Amsterdamer Börse notierten niederländischen
Unternehmen. Dieser Index nimmt ebenfalls eine Durchschnittsgewichtung
von Wertpapieren vor. Dieser Index dient als Benchmark für einen Fonds
des Edmond de Rothschild Fund. |
| AHV |
Siehe Außerordentliche Hauptversammlung |
| Aktie |
Eine allgemeine Bezeichnung für
das Instrument, welches das Miteigentum an einem Unternehmen darstellt.
Es gibt viele Arten und Klassen von Aktien. |
| Aktien |
Ein allgemeiner Begriff, der die
Anteile an einer Personen- oder Aktiengesellschaft bezeichnet. |
| Aktienfonds |
Ein Investmentfonds, der in Aktien
investiert. Diese Fonds eignen sich für die meisten Anlegertypen und
insbesondere für Anleger, die bereit sind, vorübergehende Kursschwankungen
in Kauf zu nehmen, um ihr Kapital langfristig zu vermehren. Aktienfonds
können unterteilt werden in: Länderfonds, Regionalfonds, Emerging-Market-Fonds,
Small-Cap-Fonds, Mid-Cap-Fonds, Large-Cap-Fonds, Branchenfonds und
Themenfonds. |
| All-in-Fee |
Gebühr, die sämtliche anfallenden
Kosten beinhaltet, unter anderem Transaktionskosten. |
| Alpha |
Das Alpha beschreibt den mit einer
Anlage (Fonds) erzielten theoretischen Ertrag, wenn die zweite Anlage
(Benchmark) einen Ertrag von Null aufweist. Zur Berechnung des Alpha
werden die jeweiligen Erträge miteinander verglichen, um die zwischen
ihnen bestehende Beziehung zu ermitteln. Dadurch werden Beziehungen
zwischen Anlagen sowohl in einer Hausse als auch in einer Baisse offensichtlich.
Ein Alpha von 5 bedeutet, dass der Fonds 5 % Rendite abwirft, wenn
die Rendite der Benchmark 0 beträgt. Ein Alpha von -1 wiederum deutet
auf eine Rendite von -1 % hin. Das Alpha kann daher als ein Maß für
die Portfolio-Strategie des Fondsmanagers mit Blick auf die Titelauswahl
und das Timing angesehen werden. Gute Fondsmanager erreichen einen
hohen positiven Alpha-Wert. |
| Anlageberater |
Siehe Anlagenverwalter. Siehe auch
Beratungsgesellschaft |
| Anlagenverwalter |
Bei Investmentfonds sind Anlagenverwalter
jene Personen oder Stellen, die sich mit den täglichen Anlageentscheidungen
des Fonds im Namen der Fondsanleger befassen. Sie berichten dem Fonds-Verwaltungsrat
oder der Managementgesellschaft und daher letztlich den Anteilsinhabern.
Die Anlagenverwalter des Edmond de Rothschild Fund sind Edmond de Rothschild Asset
Management S.A., Banque Privée Edmond de Rothschild Luxembourg und
Edmond de Rothschild Portfolio Management Ltd. Wird auch als Fondsmanager,
Portfoliomanager oder Anlagenberater bezeichnet. |
| Anlagestrategiefonds |
Fonds oder Teilfonds, die Gelder
in Übereinstimmung mit der strategischen globalen Anlagepolitik der
LCF Rothschild Group anlegen. Dahinter steht der Gedanke, eine breite
Streuung der Anlagen zu erreichen, welche die vier Hauptrisikoprofile
von Anlegern widerspiegeln. Diese Fonds werden auch als Asset Allocation
Funds bezeichnet. |
| Anleihe |
Ein allgemeiner Begriff, der eine
Vielzahl von Schuldtiteln abdeckt. In der einfachsten Form ist eine
Anleihe ein Schuldschein, den etwa ein Unternehmen (der Anleihenemittent
oder Kreditnehmer) den Käufern der Anleihe (den Anleihegläubigern
oder Kreditgebern) ausstellt. Mit der Anleihe erklärt das Unternehmen
seine Bereitschaft, Zinsen auf die Schulden an die Anleihegläubiger
zu zahlen und zu einem angegebenen Zeitpunkt (bei Fälligkeit) den
Kreditbetrag zurückzuzahlen. Es gibt zahlreiche Arten von Anleihen,
die sich nach gewissen Kriterien zu Gruppen zusammenfassen lassen,
z. B. nach Zinstyp (Festzinsanleihe, Nullkuponanleihe, variabel verzinsliche
Anleihe etc.), Art des Emittenten (Unternehmen, Staat, Stadt etc.),
Art der Fälligkeit (lang-, mittel-, kurzfristig, Annuitätenanleihe
endfällige Anleihe , etc.), Art der Sicherheit etc. |
| Ausgabeaufschlag |
Bei einem Investmentfonds eine
Gebühr, die vom Fonds erhoben wird, wenn ein Anleger Fondsanteile
erwirbt, sei es beim ersten oder zum wiederholten Male. Also called
entry fees. |
| Ausgabekurs |
Bei Investementfonds ist der Ausgabekurs
der Kurs, zu dem die Anteile innerhalb eines festen Zeitraums (Zeichnungsfrist)
erstmals zum Verkauf angeboten werden. Auch Zeichnungskurs oder Emissionskurs
genannt. |
| Auslandsanleihe |
Ein Schuldpapier, das von einem
ausländischen Kreditnehmer auf einem nationalen Markt platziert wird
und in der Regel in der Landeswährung denominiert ist. |
| Ausleihen
von Wertpapieren |
Beim Ausleihen von Wertpapieren
werden Wertpapiere vorübergehend von einem Verleiher auf einen Leiher
übertragen. Beim Verleiher verbleiben das Marktrisiko und daher jegliche
Dividenden für die verliehenen Wertpapiere, während der Leiher berechtigt
ist, die Wertpapiere nach Bedarf zu verwenden. Früher diente dies
zur Deckung von Leerverkäufen, heute wird diese Möglichkeit jedoch
auch als Teil von komplexen Handelsstrategien genutzt. |
| Ausschüttender
Fonds |
Ein Investmentfonds, der einen
gewissen Betrag der erzielten Gewinne (realisierte Erträge und/oder
realisierte Kursgewinne) an die Anteilsinhaber des Fonds ausschüttet.
Diese Fonds sind für Anleger bestimmt, die ein regelmäßiges Einkommen
aus ihrer Anlage erzielen möchten, anstatt ihr Kapital langfristig
zu vermehren. Je nach Kategorie des erworbenen Anteils am Edmond de Rothschild Fund haben Sie entweder ausschüttende oder thesaurierende Anteile
am jeweiligen Fonds. Gegenteil: Thesaurierender Fonds. |
| Ausschüttung |
Gewinne (Zinsen, Dividenden, realisierte
Kursgewinne), die vom Investmentfonds erzielt und an die Anteilsinhaber
in Form von Dividenden ausgeschüttet werden. Die Höhe einer an die
Anteilsinhaber des Fonds zu zahlenden Dividende wird vom Verwaltungsrat
festgelegt und von der Hauptversammlung genehmigt. |
| Außerordentliche
Hauptversammlung |
Eine Hauptversammlung aller Aktionäre
eines Unternehmens, bei der besondere Angelegenheiten erörtert werden,
über die nicht erst während der Hauptversammlung entschieden werden
kann, da in der Regel eine Entscheidung dringend erforderlich ist.
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| Ausübungskurs |
Ein bestimmter Kurs, zu dem ein
Anleger das Bezugsobjekt einer Option kaufen oder verkaufen bzw. die
zu einem Optionsschein gehörenden Aktien kaufen kann. |
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| Baisse |
In einer Baisse bestimmen Verkäufer
das Geschehen an Aktienmärkten. In der Folge sinken die Kurse im Allgemeinen.
Baissespekulanten ("Bären") sind mit Blick auf die weitere Entwicklung
des Marktes im Allgemeinen pessimistisch gestimmt. |
| Basispunkt |
Ein Hunderstel Prozentpunkt bzw.
0,01 %. 50 Basispunkte entsprechen ½ Prozent. Wird bei der Angabe
der Verzinsung von Rentenpapieren, bei der Kalkulation für Kredite
etc. verwendet. |
| Basissatz |
Der Leitzinssatz, auf dem alle
anderen Zinssätze (für Kredite etc.) basieren. Banken haben eigene
Basissätze, die stets auf diesem Leitzinssatz beruhen, der häufig
vom Zentralbanksystem eines Landes festgelegt wird. Auch Prime Rate
oder Kreditzins für "erste Adressen" genannt. |
| BEL
20 |
Der Index umfasst die, gemessen
an der Marktkapitalisierung, 20 größten und meistgehandelten an der
Brüsseler Börse notierten belgischen Unternehmen. Der Index beruht
auf der gewichteten Kapitalisierung jedes im Index enthaltenen Titels.
Dieser Index dient als Benchmark für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| Benchmark |
Eine Benchmark, also ein Referenzindex,
vermittelt auf einfach Weise einen objektiven Überblick über die Performance
eines Investmentfonds. Erzielt etwa ein in amerikanische Aktien investierender
Fonds eine jährliche Rendite von +10 %, muss dieser Wert mit der Entwicklung
eines Aktienindex verglichen werden, der sich aus vergleichbaren Titeln
in einem vergleichbaren Verhältnis zusammensetzt, z. B. mit dem Dow
Jones. Wenn der Dow Jones im selben Zeitraum nur um 5 % gestiegen
ist, hat der Fonds den Index outperformed bzw. geschlagen. Daher ist
die Verwendung einer Benchmark eine Möglichkeit zu messen, wie gut
sich ein Fonds entwickelt hat. Die Wahl der Benchmark sollte den tatsächlichen
Markt, in welchen der Fonds investiert, widerspiegeln. Bei Verwendung
einer Benchmark, die das Aktienportfolio des Fonds nicht richtig widerspiegelt,
sind positiv oder negativ verzerrte Vergleichsergebnisse die Folge.
Eine vollständige Aufstellung der Benchmarks des Edmond de Rothschild Fund
entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt. |
| Beratungsgesellschaft |
Eine Investmentfonds-Beratungsgesellschaft
hat die Aufgabe, dem Verwaltungsrat des Fonds sowie den Anlageverwaltern
Ratschläge und Empfehlungen zur Anlagemöglichkeiten vorzulegen. In
Luxemburg ist die Inanspruchnahme einer Beratungsgesellschaft optional
und die endgültige Entscheidung in Bezug auf die Ratschläge und Empfehlungen
bleibt dem Verwaltungsrat (oder, im Falle eines FCP, der Verwaltungsgesellschaft)
überlassen. Für einige Fonds des Edmond de Rothschild Fund fungiert die
R Advisory Luxembourg S.A. als Beratungsgesellschaft. Nicht mit Anlagenverwalter
zu verwechseln. |
| Besicherte
Wertpapiere |
Fest oder variabel verzinste Wertpapiere,
die durch Kreditforderungen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,
Forderungen von Franchisegebühren oder andere quantifizierbare Vermögenswerte
besichert sind. |
| Besicherte
Wertpapiere |
Wertpapiere, die etwa durch hypothekarische
Forderungen besichert sind. |
| Beta |
Das Beta gibt an, wie sensibel
ein Investmentfonds auf Bewegungen des Benchmark-Index reagiert. Es
ist der Betrag, um den sich der Fondspreis verändert, wenn der Benchmark-Index
sich um eine Einheit nach oben oder unten bewegt. Das Beta ist kein
Maß für die absolute Volatilität (siehe Standardabweichung), sondern
für die relative Volatilität und gibt somit die Volatilität einer
Anlage (Fonds) im Vergleich mit einer zweiten (Index) an. Wenn sich
ein Fonds stets um das 1,6-Fache der Performance des Index nach oben
und unten bewegt, weist er ein Beta von 1,6 auf. Das bedeutet: Ist
die Performance des Index positiv, kann vom Fonds das 1,6-Fache dieser
positiven Performance erwartet werden. Bewegt sich der Index um 10
% nach oben (oder unten), bewegt sich der Fonds um 16 % nach oben
(oder unten). Diese Beziehung beruht auf historischen Beobachtungen
und ist lediglich eine Schätzung. Um eine absolute Genauigkeit zu
erreichen, muss zwischen den beiden Anlagen eine 100-prozentige Korrelation
bestehen. |
| Bilanz |
Ein Finanzbericht, welcher das
Vermögen und die Verbindlichkeiten eines Unternehmens wiedergibt. |
| Blue
Chips |
Aktien von Unternehmen sowie die
Unternehmen selbst, die als erstklassig und daher als sichere Anlage
mit guten Wachstumsaussichten gelten. Wie alle anderen Anlagen bleiben
jedoch auch Blue Chips nicht von sinkenden Kursen und geringeren Dividenden
verschont. Der Ursprung dieses Namens ist entweder die Farbe des wertvollsten
Jetons beim Poker oder der Diamantenhandel. |
| Bonität |
Die Beurteilung der Fähigkeit einer
Regierung oder eines Unternehmens, Schulden zurückzuzahlen. |
| Börsengang |
Börsengang |
| Börsenkurs |
Der aktuelle Kurs eines Wertpapiers
an der Börse. |
| Bottom-up-Ansatz |
Eine allgemeine Anlagestrategie,
bei welcher der Performance einzelner Unternehmen und/oder Branchen
mehr Bedeutung beigemessen wird als den allgemeineren konjunkturellen
Trends und den Marktbedingungen. Gegenteil: Top-down-Ansatz. |
| Brady-Bonds |
Emerging-Market-Staatsanleihen,
die im Rahmen eines Umschuldungsprogramms emittiert werden. Benannt
nach dem ehemaligen US-Finanzminister Nicholas Brady. |
| Branchenfonds |
Ein Investmentfonds, der in Unternehmen
investiert, die in einer bestimmten Branche, etwa Telekommunikation
oder Schifffahrt, tätig sind. |
| Briefkurs |
Kurs, zu dem ein Wertpapier zum
Verkauf angeboten wird. Wird auch als Angebotskurs bezeichnet. |
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| Call-Option |
Ein Vertrag zwischen zwei Parteien,
der den Käufer einer Option berechtigt, jedoch nicht verpflichtet,
Wertpapiere zu einem vorab vereinbarten Kurs (Ausübungskurs oder Optionspreis)
an einem bestimmten Zeitpunkt zu erwerben. Für dieses Vorrecht zahlt
der Käufer eine Prämie, in der Regel einen gewissen Prozentsatz des
Kurses des Bezugsobjektes. Auch Kaufoption genannt. |
| Cash
fund |
See money market fund |
| CCLUX |
CCLux ist das Luxembourg Communication
Centre. Dieses ist verantwortlich für die Weiterleitung relevanter
Investmentfondsdaten (z. B. NAVs) von Luxemburger Fondshinterlegungsstellen
an den Fondssponsor, Fondsmanager, Zeitungen, die CSSF etc. |
| CD |
Certificate of Deposit oder Einlagezertifikat.
Ein Schuldpapier, das von einer Bank ausgegeben wird, welche den Kreditbetrag
zuzüglich Zinsen an einem bestimmten zukünftigen Termin zurückzahlt. |
| Clearstream |
Clearstream mit Sitz in Luxemburg
ist eine internationale Clearing- und Settlement-Organisation für
Wertpapiere. Sie ist aus dem Zusammenschluss von CEDEL International
und Deutsche Börse Clearing hervorgegangen. |
| CNO
Etrix 1-3 Jahres-Index |
Der CNO (Comité de Normalisation
Obligataire - Normungsausschuss für Anleihen) stellt eine repräsentative
Auswahl von Anleihen zusammen, die von Mitgliedsstaaten der Europäischen
Währungsunion (EWU) ausgegeben wurden und deren Laufzeiten dem im
Namen des Index angegebenen Zeitraum entsprechen. Für die tägliche
Veröffentlichung des Etrix-Indexes (Euro Total Return Index) ist Reuters
verantwortlich. Die Zusammensetzung wird zwei Mal jährlich, am 1.
Januar und am 1. Juli, überprüft. Dieser Index dient als Benchmark
für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| CNO
Etrix 3-5 Jahres-Index |
(siehe CNO Etrix 1-3 Jahres-Index)
Der Index wird berechnet, wie oben beschrieben. |
| CNO
Etrix 5-7 Jahres-Index |
(siehe CNO Etrix 1-3 Jahres-Index)
Der Index wird berechnet, wie oben beschrieben. |
| CNO
Etrix 7-10 Jahres-Index |
(siehe CNO Etrix 1-3 Jahres-Index)
Der Index wird berechnet, wie oben beschrieben. |
| Common
stock |
See ordinary shares |
| CSSF |
Commission de Surveillance du Secteur
Financier. Die Luxemburger Aufsichtsbehörde, die für die sorgfältige
Überwachung von Kreditinstituten, von im Finanzsektor tätigen Personen,
der Börse sowie von Pensions- und Investmentfonds zuständig ist. |
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| Dachfonds |
Ein Investmentfonds, der in mehrere
andere Fonds investiert. Ein Dachfonds soll dem Privatanleger ein
Höchstmaß an Sicherheit bieten und streut die Anlage dazu möglichst
breit und verteilt sie bisweilen auch auf Fonds, zu denen der Anleger
selbst möglicherweise keinen Zugang hat. Diese Fonds haben den Nachteil,
dass bei ihnen gelegentlich weitere Gebühren anfallen. |
| Depositary
bank |
See Custodian Bank |
| Depotbank |
Die Depotbank eines Investmentfonds
ist unter anderem für die Verwahrung des Fondsvermögens, die korrekte
und ordnungsgemäße Abrechnung von Portfolio-Transaktionen, die professionelle
Handhabung von Zertifikaten und Zahlungen verantwortlich und hat zu
gewährleisten, dass der Fonds seine Tätigkeit in Übereinstimmung mit
dem Verkaufsprospekt und den Verwaltungsvorschriften des Fonds ausübt.
Die Depotbank für den Edmond de Rothschild Fund ist die Banque Privée Edmond
de Rothschild Luxembourg.Auch als Treuhänder bekannt. |
| Derivat |
Ein allgemeiner Begriff, der ein
komplexes und breites Spektrum an Instrumenten abdeckt. Im Wesentlichen
ist ein Derivat ein Kontrakt, der auf der Performance eines Bezugsobjektes
beruht. Beispiele für Derivate sind Terminkontrakte, Optionen und
Swaps. |
| Discount |
Die Differenz zwischen dem Börsenkurs
einer Anleihe und ihrem Nennwert oder Rücknahmekurs. Es handelt sich
ferner um eine Bewertungsmethode für Rentenpapiere, die zu einem unter
dem Nennwert liegenden Preis ausgegeben und später zum Nennwert zurückgenommen
werden. |
| Dividende |
Ein Teil des Nettogewinns eines
Unternehmens, der an die Aktionäre je nach Anzahl und/oder Art der
gehaltenen Aktien ausgezahlt wird. Anleger können Dividenden entweder
direkt oder per Reinvestition in das Unternehmen in Form von neuen
Aktien oder Aktienbruchteilen erhalten. |
| Domizil |
Das Domizil ist der Ort, an dem
ein Investmentfonds (oder ein Unternehmen) gesetzlich registriert
ist. Der Edmond de Rothschild Fund ist in 20 Boulevard Emmanuel Servais,
L-2535 Luxemburg domiziliert. |
| Domizilierungsstelle |
Die Stelle, die für die Erfüllung
von Aufgaben und Pflichten in Zusammenhang mit dem physischen Domizil
eines Investmentfonds oder eines Unternehmens verantwortlich ist.
Die Domizilierungsstelle für den Edmond de Rothschild Fund ist die Banque
Privée Edmond de Rothschild Luxembourg. |
| Dow
Jones Europe Stoxx Index |
Ein sehr breit angelegter Index,
der 605 Unternehmen aus 18 verschiedenen Branchen beinhaltet, die
- gemessen an der Marktkapitalisierung - zu den größten europäischen
Unternehmen zählen. Der Index beruht auf der gewichteten Kapitalisierung
jedes im Index enthaltenen Titels. Dieser Index dient als Benchmark
für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| Durchschnittlicher
Jahresertrag |
Eine Methode zur Berechnung des
Ertrages von Anlagen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die
Jahreserträge werden addiert und danach durch die Anlagedauer in Jahren
dividiert. |
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| EASDAQ |
European Association of Securities
Dealers Automated Quotation. Dieser Index setzt sich aus kleinen und
mittelständischen wachstumsstarken Unternehmen in der Regel aus High-Tech-Branchen
wie Internet, Technologie, Biotechnologie etc. zusammen. Der Index
beruht auf der gewichteten Kapitalisierung jedes im Index enthaltenen
Titels. Dieser Index dient als Benchmark für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| Edelmetalle |
Waren wie Gold, Silber und Platin. |
| Effektivverzinsung |
Der tatsächliche jährliche Ertrag
einer Anlage in Rentenpapieren nach Berücksichtigung der Verzinsung. |
| Einlagezertifikat |
Siehe CD |
| Emerging
Markets |
Märkte in Entwicklungs- und Schwellenländern,
z. B. bestimmte Länder in Lateinamerika, Asien und Osteuropa. Eine
Anlage in diesen Märkten gilt wegen eventuell illiquiderer, kleinerer
und volatilerer Börsen, eines gewissen Abrechnungsrisikos sowie Risiken
wie Fehler, Fahrlässigkeiten oder Missmanagement in den betreffenden
Unternehmen, eines geringen Maßes an staatlicher Kontrolle und Aufsicht
sowie Zeiten politischer und wirtschaftlicher Instabilität als risikoreich.
Der Verkaufsprospekt des Edmond de Rothschild Fund definiert diese Märkte
als Länder mit einem BIP pro Kopf zwischen 1.000 und 15.000 US-Dollar
pro Jahr. |
| Emerging-Market-Fonds |
Ein Investmentfonds, der in Emerging
Markets investiert. Diese Fonds bergen ein höheres Risiko als die
meisten anderen Fonds, wenngleich sie risikoärmer sind als eine Direktanlage
in einem Emerging Market. Siehe Emerging Markets |
| Entry
fee |
See front-end load |
| EONIA
kapitalisiert |
Euro OverNight Index Average. Dieser
Index stellt die Zinssätze innerhalb des Euro-Raums dar. Der Tagesgeldsatz
basiert auf dem gewichteten Durchschnitt aller ungesicherten Kreditgeschäfte
im Interbankenverkehr. Er wird von der Europäischen Zentralbank berechnet
und täglich zwischen 18.45 und 19.00 Uhr festgelegt. Er ist repräsentativ
für eine kurzfristige kapitalisierte Geldmarktanlage (täglich reinvestiert).
Dieser Index dient als Benchmark für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| Ertrag |
Im Allgemeinen bezeichnet Ertrag
die jährliche Rendite einer Anlage. Jährlich gezahlte Zinsen oder
ausgeschüttete Dividenden, die als Prozentsatz des aktuellen Kurses
ausgedrückt werden. Es gibt auch andere Arten von Erträgen, z. B.
die Bruttoeffektivverzinsung, die Nettoeffektivverzinsung, Rückzahlungsrendite
etc. |
| Eurobond |
Eine Anleihe, die von einem Kreditnehmer
außerhalb seines Heimatlandes emittiert wird und in einer für den
Kreditnehmer oder den Kreditgeber oder beide ausländischen Währung
denominiert sein kann. |
| Euroclear |
Euroclear mit Sitz in Brüssel ist
eine internationale Clearing- und Settlement-Organisation für Wertpapiere.
Euroclear ist über eine Genossenschaft zu 100 % im Besitz Ihrer Mitglieder,
in erster Linie Banken. |
| Euro-Raum |
Geografische Zone, die sämtliche
EU-Mitgliedsstaaten umfasst, die an der Wirtschafts- und Währungsunion
teilnehmen. |
| EV/EBITDA |
Das EV/EBITDA (Enterprise Value/Earnings
Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation = Unternehmenswert/Gewinn
vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) ähnelt dem KGV. Anhand dieses
Quotienten kann der Anleger beurteilen, ob eine Aktie im Markt- oder
Branchenvergleich unter- oder überbewertet ist. |
| Exit
fee |
See back-end load |
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| Fälligkeit |
Der Termin, an dem der Schuldbetrag
eines Solawechsels, einer Tratte, eines Akzepts, einer Anleihe oder
eines anderen Schuldpapiers fällig wird und zurückgezahlt werden muss. |
| FATF |
Financial Action Task Force On
Money Laundering. Hierbei handelt es sich um eine internationale Agentur,
die Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche entwickelt und unterstützt.
Sie wurde 1989 gegründet und hat ihren Sitz in Paris. Luxemburg ist
Mitglied der FATF. |
| FCP |
Fonds Commun de Placement. In Luxemburg
ein Investmentfondstyp, der bis zu einem gewissen Grad mit einem britischen
Unit Trust oder einem US-amerikanischen Mutual Fund vergleichbar ist.
FCPs geben keine Anteile, sondern Einheiten aus. Ein FCP hat keine
eigene Rechtspersönlichkeit und muss von einer Luxemburger Verwaltungsgesellschaft
verwaltet werden. FCPs können OGAW-Fonds, Nicht-OGAW-Fonds und Umbrella-Fonds
sein. |
| Fed |
Siehe Federal Reserve |
| Federal
Reserve |
Das Zentralbanksystem in den USA.
Das System besteht aus einem Gouverneursrat (sieben Mitglieder) sowie
zwölf Notenbanken, die sich in US-Großstädten befinden. Der Gouverneursrat
stellt ferner die Mehrzahl der Mitglieder des Offenmarktausschusses
(FOMC). Der Sitz ist Washington. Auch Fed genannt. |
| Festzins |
Ein unveränderlicher Zinssatz auf
den Gesamtbetrag eines Wertpapiers oder Kredits. Gegenteil: Variabler
Zins |
| Finanzjahr |
Siehe Geschäftsjahr |
| Fixed
income fund |
See bond fund |
| Fonds
ohne Ausgabeaufschlag |
Ein Fondstyp, der Anteile ohne
Verkaufsgebühren an Anleger verkauft. |
| Fondsmanager |
Siehe Anlagenverwalter |
| Fondsverwalter |
Der Verwalter eines Investmentfonds
ist die Institution, die vom Fonds beauftragt wurde, die täglichen
Geschäfte des Fonds auszuführen, administrative Aufgaben aller Art
zu erfüllen sowie die Konten zu führen und den Nettoinventarwert zu
berechnen. Der Verwalter des Edmond de Rothschild Fund ist die Banque Privée
Edmond de Rothschild Luxembourg. |
| Freiverkehr |
In der Regel ein Netzwerk von Brokern/Händlern,
die außerhalb des geregelten Marktes eines bestimmten Landes Wertpapierkurse
ermitteln. Die Preise werden zwischen Käufern und Verkäufern vereinbart. |
| FTSE
100 |
Dieser Index umfasst die, gemessen
an der Marktkapitalisierung, 100 größten an der Londoner Börse notierten
britischen Unternehmen. Die Kurse werden in Pence angegeben. Der Index
beruht auf der gewichteten Kapitalisierung jedes im Index enthaltenen
Titels. Wird umgangssprachlich auch als "Footsie" bezeichnet. Dieser
Index dient als Benchmark für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| FTSE
AIM |
Der FTSE Alternative Investment
Market ist ein Index, der mehr als 250 an der Londoner Börse notierte
Klein- und Startup-Unternehmen umfasst. Der Index beruht auf der gewichteten
Kapitalisierung jedes im Index enthaltenen Titels. Dieser Index dient
als Benchmark für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
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| Garantiefonds |
Ein Investmentfonds mit einer festen
Laufzeit und einem bestimmten garantierten Ertrag am Ende der Fondslaufzeit.
Der am Laufzeitende ausgezahlte Betrag ist häufig der anfangs angelegte
Betrag zuzüglich einer festen Rendite, die im Verkaufsprospekt angegeben
ist. Diese Fonds sind für Anleger bestimmt, die nicht zu einer Anlage
an den Finanzmärkten bereit sind, oder für Anleger, die nach Ablauf
eines bestimmten Zeitraums über einen bestimmten Ertrag verfügen wollen.
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| GDR |
Global Depository Receipts. Auf
einem inländischen Markt ausgegebene Zertifikate, die eine Position
an handelbaren Wertpapieren darstellen, welche in einem anderen Land
emittiert wurden. |
| Geldkurs |
Kurs, zu dem ein potenzieller Käufer
bereit ist, ein Wertpapier zu kaufen. |
| Geldmarktfonds |
Ein Investmentfonds, der in kurzfristige
Geldmarktinstrumente investiert. Diese Fonds streben eine Wertsteigerung
durch Ermittlung des besten Zinssatzes auf den Geldmärkten an. Geldmarktfonds
sind in der Regel mühelos veräußerbar und eignen sich daher gut für
Anleger, die ihr Geld kurzfristig "parken" wollen. |
| Geldwäsche |
Die Verarbeitung, Umverteilung
und Verschleierung von Geldmitteln, die durch kriminelle Aktivitäten
erworben wurden. In Luxemburg besteht die gesetzliche Verpflichtung,
verdächtige Transaktionen anzuzeigen. |
| Geregelter
Markt |
Ein geregelter Markt wird als solcher
eingestuft, wenn er reguliert ist, regelmäßig stattfindet, anerkannt
ist und der Öffentlichkeit zugänglich ist. |
| Gesamtertrag |
Jährliche Gewinne oder Verluste
aus einer Anlage, in die Dividenden, Zinsen und Kursschwankungen einfließen. |
| Geschäftsjahr |
Der Zwölfmonatszeitraum, der als
Grundlage für die steuerliche Veranlagung einer Person oder eines
Unternehmens dient. |
| Geschlossener
Investmentfonds |
Bei einem geschlossenen Investmentfonds
handelt es sich um einen Fonds mit einer festen Anzahl von Anteilen.
Neue Anteile können ausschließlich mit Zustimmung der Anteilsinhaber
ausgegeben werden. Ein geschlossener Investmentfonds ist nicht verpflichtet,
die Anteile auf Verlangen des Anteilsinhabers zurückzunehmen (von
ihm zurückzukaufen). Diese Fonds können bei extrem illiquiden Anlagen
von Nutzen sein. Gegenteil: Offener Investmentfonds |
| Gewichtung |
Siehe Übergewichten und Untergewichten. |
| Gilts |
Dieser Ausdruck bezeichnet vom
Staat ausgegebene Schuldpapiere, in der Regel britische Staatspapiere.
Also called gilt edged securities. |
| Golden
Shares |
Diese Aktien werden in der Regel
von einer Regierung zurückbehalten und ermöglichen dem Inhaber, alle
anderen Aktionäre bei bestimmten Arten von unternehmensrelevanten
Entscheidungen zu überstimmen. |
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| Halbjahresbericht |
Ein ungeprüfter Halbjahresbericht
wird für den Fonds insgesamt und nicht für jeden einzelnen darin enthaltenen
Fonds veröffentlicht. Dieser Bericht ist gesetzlich vorgeschrieben
und muss innerhalb von zwei Monaten nach Ende des Geschäftshalbjahres
(das für den Edmond de Rothschild Fund am 30. September endet) vorgelegt
werden. Der Bericht enthält Informationen über die Zusammensetzung
des Portfolios, die Bewegungen im Portfolio während des Zeitraums,
die Anzahl der im Umlauf befindlichen Anteile sowie die Anzahl der
seit der letzten Veröffentlichung ausgegebenen und zurückgenommenen
Anteile. |
| Handelseinheit |
In den USA ist bei Wertpapieren
eine Handelseinheit im Allgemeinen ein Vielfaches von 100 Aktien bzw.
angegebenen USD-Beträgen von Anleihen. Die Kursfeststellung für Handelseinheiten
ist für Anleger im Allgemeinen vorteilhafter als für Kleinaufträge. |
| Handelspapiere |
Kurzfristige Solawechsel , die
von einer Regierungsbehörde, einer Bank oder einem Unternehmen platziert
werden, um an flüssige Mittel zu kommen. Sie werden über Händler im
Freiverkehr oder direkt an Anleger verkauft. Sie sind in der Regel
ungesichert. |
| Hauptversammlung |
Bei der einmal jährlich stattfindenden
Hauptversammlung legt die Unternehmensführung den Aktionären die Ergebnisse
des Unternehmens vor und erläutert die verschiedenen Tätigkeiten des
Unternehmens, über die von den Aktionären oder ihren Bevollmächtigten
abgestimmt wird. Die Hauptversammlung des Edmond de Rothschild Fund findet
jedes Jahr am 28. Juli statt. |
| Hausse |
In einer Hausse bestimmen Käufer
das Geschehen an Aktienmärkten. In der Folge steigen die Kurse im
Allgemeinen. Haussespekulanten ("Bullen") sind mit Blick auf die weitere
Entwicklung des Marktes im Allgemeinen optimistisch gestimmt. |
| Hedge-Fonds |
Zweck eines Hedge-Fonds ist die
Steigerung der Fondsperformance mittels Hebelung (Leverage) und Einsatz
einer großen Zahl von Derivaten als Anlageinstrument. Da die Hebelwirkung
durch die Anlage von geliehenem Geld erreicht wird und einige der
Derivat-Positionen unter Umständen spekulativ sind, können Hedge-Fonds
eine risikoreiche Anlage darstellen. |
| Hedging |
Eine Anlagestrategie zur Verringerung
oder gar zum Ausschluss verschiedener Arten von Kurs-, Währungs- und
Zinsrisiken etc. durch Kauf oder Verkauf von Finanztermin- und Optionskontrakten.
Nicht identisch mit einem Hedge-Fonds. |
| HSBC
James Capel Smaller Companies Index |
Dieser Index umfasst Kleinunternehmen
aus europäischen Industrieländern. Der Index beruht auf der gewichteten
Kapitalisierung jedes im Index enthaltenen Titels. Dieser Index dient
als Benchmark für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| HV |
Siehe Hauptversammlung |
| Hypothekarisch
besicherte Wertpapiere |
Schuldpapiere, die durch Hypotheken
besichert sind. Einnahmen aus den zugrunde liegenden Hypotheken dienen
zur Zahlung der Zinsen sowie zur Abzahlung des Kreditbetrags. Diese
Zahlungen werden daraufhin an jene Personen weitergegeben, die in
diese Wertpapiere investiert haben. |
| Hypothekarisch
gesicherte Schuldverschreibung |
Eine Schuldverschreibung, die durch
eine Hypothek auf die materiellen Vermögenswerte des Emittenten, z.
B. Grundstücke, Gebäude oder Anlagen, gesichert ist. |
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| Illiquide |
Ein Wertpapier, das nicht rege
gehandelt wird und daher unter Umständen schwierig wieder zu Geld
zu machen (zu verkaufen) ist. Auch Märkte können illiquide sein. Dies
kann zur Folge haben, dass sich der Kurs eines Wertpapiers bei jeder
Ausführung einer Kauf- oder Verkaufsorder erheblich ändert und daher
verzerrt ist. Gegenteil: Liquide |
| Immobilienfonds |
Ein Investmentfonds, der in Gebäude
und Grundstücke (erschlossene wie unerschlossene) investiert. Um das
Kapital zu vermehren, werden der Wert der Immobilie sowie die Einnahmen
mittels Vermietung, Verpachtung etc. gesteigert. Wie alle Investmentfonds
müssen auch Immobilienfonds die Grundsätze der Risikostreuung und
Portfoliodiversifizierung befolgen. Nicht mit hypothekarisch gesicherten
Fonds zu verwechseln. |
| Indexfonds |
Ein Fonds, der versucht, die Zusammensetzung
und Performance eines bestimmten Index (z. B. des FTSE 100) exakt
nachzubilden. Dies beinhaltet keine aktive Vermögensverwaltung und
daher auch keine gezielte Aktienauswahl. Diese Fonds bieten Vorteile,
wenn sich ein Index besonders gut entwickelt. Es ist zu beachten,
dass fast alle Investmentfonds an einen Index gekoppelt sind, ohne
jedoch Indexfonds zu sein. Siehe Benchmark |
| Inhaberwertpapiere |
Ein Wertpapier, das sich im Besitz
des physischen Inhabers befindet, im Gegensatz zu einem Wertpapier,
bei dem der Besitz durch eine Eintragung bestimmt wird. Im Falle einer
Inhaberanleihe sind die Zinskupons an der Anleihe angebracht. Gegenteil:
Namenswertpapier. |
| Institutionelle
Anleger |
Banken, offene Investment- oder
Pensionsfonds, Versicherer oder andere Institutionen, die häufig für
eine große Zahl von Kleinanlegern hohe Beträge an Wertpapiermärkten
anlegen. |
| Institutionelle
OGA |
Gemäß dem Luxemburger Gesetz vom
19. Juli 1991. Die Anlage in diese Fonds ist institutionellen Anlegern
(Großunternehmen, Pensionsfonds etc.) vorbehalten, wenngleich der
Begriff "institutionell" vor kurzem um Holding-Gesellschaften in Familienbesitz
erweitert wurde. Auch als Privatfonds oder Spezialfonds bezeichnet. |
| Investment
Trust |
Eine Art geschlossener Investmentfonds. |
| IPO |
Siehe Platzierung |
| ISIN |
International Securities Identification
Number, Internationale Wertpapierkennnummer. Ein weltweit anerkannter
Standard für international gehandelte Wertpapiere. Jede ISIN ist ein
Code, der ein bestimmtes Wertpapier eindeutig bezeichnet. |
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| Jahresbericht |
Ein geprüfter Jahresbericht wird
für den Fonds insgesamt und nicht für jeden einzelnen darin enthaltenen
Fonds veröffentlicht. Dieser Bericht ist gesetzlich vorgeschrieben
und muss innerhalb von vier Monaten nach Ende des Geschäftsjahres
(das für den Edmond de Rothschild Fund am 31. März endet) vorgelegt werden.
Der Bericht enthält vollständige Einzelheiten zur Tätigkeit des Fonds
und zur Verwaltung des Anlagevermögens und enthält die konsolidierte
Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung. |
| JP
Morgan 5-7 Jahres-Index USD |
Dieser Index umfasst US-amerikanische
staatliche Schuldverschreibungen mit Restlaufzeiten von 5 bis 7 Jahren;
wird von JP Morgan erstellt und monatlich geprüft. Bei der Berechnung
des Index wird der Durchschnitt der Kurse der Auswahl an Titeln ermittelt.
Dieser Index dient als Benchmark für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| JP
Morgan 7-10 Jahres-Index JPY |
Dieser Index umfasst japanische
staatliche Schuldverschreibungen mit Restlaufzeiten von 7 bis 10 Jahren;
wird von JP Morgan erstellt und monatlich geprüft. Bei der Berechnung
des Index wird der Durchschnitt der Kurse der Auswahl an Titeln ermittelt.
Dieser Index dient als Benchmark für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| JP
Morgan 7-10 Jahres-Index USD |
Dieser Index umfasst US-amerikanische
staatliche Schuldverschreibungen mit Restlaufzeiten von 7 bis 10 Jahren;
wird von JP Morgan erstellt und monatlich geprüft. Bei der Berechnung
des Index wird der Durchschnitt der Kurse der Auswahl an Titeln ermittelt.
Dieser Index dient als Benchmark für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| JP
Morgan EMBI Global |
Dieser Index umfasst in US-Dollar
denominierte Schuldverschreibungen, die von Ländern ausgegeben wurden,
welche als Emerging Markets eingestuft werden. Er wird von JP Morgan
erstellt und monatlich geprüft. Bei der Berechnung des Index wird
der Durchschnitt der Kurse der Auswahl an Titeln ermittelt. Dieser
Index dient als Benchmark für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| Junk
Bonds |
Hochzinsanleihen von Emittenten,
die nur eine geringe bis gar keine Bonität aufweisen. Sie bergen ein
hohes Risiko eines Zahlungsverzuges oder -ausfalls. Gelten als besonders
risikoreich und spekulativ. |
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Kapitalzuwächse
oder -verluste |
Der Gewinn oder Verlust, der sich
aus der Subtraktion des Kaufkurses eines Wertpapiers von dessen Verkaufskurs
ergibt. |
| Kategorie |
Beim Edmond de Rothschild Fund ein Typ
von Fondsanteil, der einem bestimmten Anlegertyp oder über ein bestimmtes
Vertriebsnetz angeboten wird. Es gibt vier Kategorien A, B, C und
D, wie im Verkaufsprospekt im Kapitel "Anteile" definiert.
|
| KGV |
Siehe Kurs-Gewinn-Verhältnis
|
| Klasse |
Beim Edmond de Rothschild Fund ein Typ
von Anteil innerhalb einer Kategorie von Anteilen eines Fonds. Es
gibt zwei Klassen: Ausschüttende Anteile für Anleger, die jedes Jahr
Dividenden erhalten möchten, und thesaurierende Anteile für Anleger,
welche die Erträge ihrer Anteile wieder anlegen möchten. |
| Kleinauftrag |
Kauf oder Verkauf von Wertpapieren
in Stückzahlen von weniger als 100. |
| Kommunalanleihe |
Anleihen, die beispielsweise von
US-Gemeinden emittiert werden. |
| Konsolidierte
Bilanz |
Ein Finanzbericht, welcher das
Vermögen und die Verbindlichkeiten eines Unternehmens sowie der angegliederten
Unternehmen (Tochtergesellschaften etc.) wiedergibt. |
| Korrelation |
Die Korrelation gibt den Grad der
Ähnlichkeit zwischen zwei Fonds bzw. zwischen dem Fonds und dem Benchmark-Index
wieder. Eine vollkommene Korrelation liegt vor, wenn sich die Anlagen
absolut identisch verhalten. Eine vollkommene positive Korrelation
wird mit 1 wiedergegeben, eine vollkommene negative Korrelation mit
-1, keine Korrelation mit 0. Eine perfekte negative Korrelation bedeutet,
dass bei einer Veränderung des Index um 1 % im Gegenzug eine Veränderung
des Fonds um -1 % zu erwarten ist und umgekehrt. Eine Korrelation
von 0,7 gibt eine enge Beziehung, ein Wert von 0,4 bis 0,69 eine mäßige
Beziehung an. Liegt die Korrelation bei unter 0,3 besteht praktisch
kein Zusammenhang. Die Korrelation ist ein wichtiger Faktor bei der
Anwendung der modernen Portfolio-Theorie. |
| Korrespondent |
Eine Bank, ein Wertpapierhaus oder
ein anderes Finanzinstitut, das regelmäßig für eine andere, ähnliche
Organisation Leistungen auf einem Markt erbringt, zu dem letztere
keinen direkten Zugang hat. |
| Kreditbetrag |
Der anfängliche Betrag eines Kredits
oder der Nennwert einer Anleihe, der bei Fälligkeit zurückzuzahlen
ist. It also refers to a financial institution acting on its own behalf
on a deal. |
| Kumulative
Vorzugsaktien |
Da für Vorzugsaktien bisweilen
keine Dividenden ausgeschüttet werden, dienen diese Aktien als Garantie
dafür, dass in schlechten Jahren nicht ausgeschüttete Dividenden "akkumuliert"
und ausgeschüttet werden, sobald das Unternehmen wieder Gewinne erwirtschaftet.
Siehe auch Vorzugsaktien. |
| Kupon |
Der abtrennbare Teil eines Anleihescheins,
der abgeschnitten und an die Zahlstelle gesandt wird, um die Zinszahlung
zu erhalten. Bei einem Rentenpapier ist dies der Nominalzins.
|
| Kurs-Buchwert-Verhältnis
(KBV) |
Der Aktienkurs eines Unternehmens
dividiert durch den Buchwert je Aktie. |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis |
Ein Quotient, der sich aus der
Division des Kurses einer notierten Aktie durch den in den letzten
12 Monaten erzielten Gewinn pro Aktie eines Unternehmens errechnet.
Das Ergebnis vermittelt einen Eindruck vom relativen Preis einer Aktie.
Je höher das KGV, um so höher ist das erwartete Gewinnwachstum, das
diesen relativ hohen Kurs rechtfertigen würde. Je niedriger das KGV,
um so geringer ist der relative Preis der Aktie, was für den Anleger
jedoch Risiken nicht ausschließt. Die Interpretation des KGV ist abhängig
von Märkten und Branchen (z. B. kann ein Technologietitel mit KGV
40 als günstig angesehen werden, während eine Bankaktie mit demselben
KGV als sehr teuer gelten würde). Erfolgt die Berechnung anhand des
Vorjahresgewinns, spricht man von "Trailing P/E". Erfolgt die Berechnung
anhand von Analystenschätzungen des Gewinns des nächsten Jahres, spricht
man von "Forward P/E". Auch bekannt als Gewinnmultiple. |
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| Länderfonds |
Ein Investmentfonds, der in Aktien
eines bestimmten Landes investiert. Derartige Fonds sind eine effiziente
Alternative zu einer Direktanlage in einem Land. |
| Large-Caps |
Unternehmen mit einer hohen Marktkapitalisierung.
Auch Aktien dieser Unternehmen werden so bezeichnet. Im Allgemeinen
liegt die Marktkapitalisierung von Large-Caps bei mehr als etwa 1
Milliarde US-Dollar. Large-Caps werden bisweilen auch als Blue Chips
bezeichnet. |
| Laufende
Rendite |
Jahresverzinsung einer Anleihe
dividiert durch den Börsenkurs. |
| LIBOR |
London Inter Bank Offered Rate,
Londoner Interbanken-Angebotssatz. Ein variabler Zinssatz, der für
zahlreiche Kreditverträge als Grundlage dient. |
| LIBOR
3 Monats-Satz |
Der Londoner Interbanken-Angebotssatz
für eine 3-monatige Geldmarktanlage. Der ermittelte Satz ist der Durchschnitt
von 16 von verschiedenen Banken genannten Sätzen. Die jeweils vier
höchsten und niedrigsten werden dabei gestrichen und aus den übrigen
8 wird zur Ermittlung des Satzes der Durchschnitt gebildet. |
| Liquidation |
Der Vorgang, bei dem Wertpapiere
wieder zu Geld gemacht werden. Auch die Auflösung einer Gesellschaft. |
| Liquide |
Ein Wertpapier, das rege gehandelt
wird und/oder auf einfache Weise wieder zu Geld zu machen (zu verkaufen)
ist. Auch Märkte können liquide sein. Gegenteil: Illiquide |
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| Managementgebühr
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Eine Gebühr, die der Fondsmanager
für das Management des Portfolios im Namen der Fondsanteilinhaber
erhebt. |
| Managementgesellschaft |
Bei Investmentfonds sind Managementgesellschaften
die Stellen, welche die Geschäfte eines Fonds sowie die Anlage des
Fondsvermögens beaufsichtigen und denen letztlich die Verantwortung
dafür obliegt. In Luxemburg ist eine Managementgesellschaft für einen
SICAV-Fonds optional, für einen FCP-Fonds jedoch zwingend vorgeschrieben.
Edmond de Rothschild verfügt als SICAV über keine Managementgesellschaft
und wird von einem Verwaltungsrat geleitet. Nicht mit Anlagenverwalter
zu verwechseln. Siehe Anlagenverwalter. |
| Marktkapitalisierung |
Der gesamte Marktwert der Aktien
eines Unternehmens. Zur Berechnung der Marktkapitalisierung wird die
Anzahl der ausstehenden (im Umlauf befindlichen) Aktien mit dem aktuellen
Börsenkurs der Aktien multipliziert. Der Begriff kann ferner den Gesamtwert
einer bestimmten Börse, eines bestimmen Marktes, einer Branche oder
eines Wertpapiertyps bezeichnen. |
| Mémorial |
Bei Investmentfonds die Kurzform
von Mémorial C, Recueil des Sociétés et Associations. Das Luxemburger
Amtsblatt, in dem alle gesetzlich vorgeschriebenen Unternehmensinformationen
(Satzung, Satzungsänderungen etc.) offiziell veröffentlicht werden
müssen. |
| Mid-Caps |
Unternehmen mit einer mittleren
Marktkapitalisierung. Auch Aktien dieser Unternehmen werden so bezeichnet.
Im Allgemeinen liegt die Marktkapitalisierung von Mid-Caps bei rund
500 Millionen bis 1 Milliarde US-Dollar. |
| Mischfonds |
Ein Fonds der in der Regel zu gleichen
Teilen in Aktien und Anleihen investiert. Diese Fonds richten sich
an Anleger, die nicht bereit sind, ihr gesamtes Kapital in einen Aktienfonds
zu investieren, zugleich aber bereit sind, kurzfristig gewisse Schwankungen
in Kauf zu nehmen, um ihr Kapital langfristig zu vermehren. |
| Monatliche
Volatilität oder Standardabweichung |
Volatilität kann als Ungewissheit
oder Veränderlichkeit des erwarteten Ertrags umschrieben werden. Die
Standardabweichung ist ein Maß der absoluten Volatilität und kann
als solches als ein Risikomaß angesehen werden, wenngleich sie kein
Maß für alle Arten von Anlagerisiken ist. Je größer der Wert, um so
höher die Volatilität eines Fonds und damit sein Risiko. Typische
Beispiele für die Arten von Fonds und die mit ihnen verbundenen Risiken,
aufsteigend sortiert von geringem bis zu hohem Risiko, sind: Geldmarktfonds,
Rentenfonds, Mischfonds, Inlandsaktienfonds, Auslandsaktienfonds und
Optionsscheinfonds. Sie ist ein Maß für die Quadratwurzel aus der
Abweichung jedes monatlichen Ertrags vom Mittelwert und wird in der
Regel als Prozentsatz ausgedrückt. |
| MSCI
AC Far East Ex-Japan Free |
Dieser Index umfasst mehrere MSCI-Länderindizes
in Südostasien (Malaysia Free, Singapore Free etc.) ohne Japan (Ex-Japan)
sowie ohne Aktien, die für europäische Investoren nicht verfügbar
sind, daher "Free". Alle MSCI-Länderindizes, die Bestandteil des MSCI
Far East Ex-Japan Free sind, werden auf Basis der gewichteten Kapitalisierung
jeder Aktie berechnet. Dieser Index dient als Benchmark für einen
Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| MSCI
Emerging Markets Free |
Dieser Index umfasst mehrere (26)
MSCI Emerging-Market-Länderindizes in aller Welt (Argentina, China
Free, Mexico Free etc.) ohne jene Aktien, die für europäische Investoren
nicht verfügbar sind, daher "Free". Alle MSCI-Länderindizes, die Bestandteil
des MSCI Emerging Markets Free sind, werden auf Basis der gewichteten
Kapitalisierung jeder Aktie berechnet. Dieser Index dient als Benchmark
für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| MSCI
Europe 15 |
Dieser Index umfasst mehrere (15)
MSCI-Länderindizes in Europa (Spanien, Frankreich, Deutschland, Belgien
etc.) ohne die am wenigsten industrialisierten Länder. Alle MSCI-Länderindizes,
die Bestandteil des MSCI Europe 15 sind, werden auf Basis der gewichteten
Kapitalisierung jeder Aktie berechnet. Dieser Index dient als Benchmark
für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| MSCI
World |
Dieser Index umfasst mehrere (23)
MSCI-Länderindizes in aller Welt (USA, Japan, Deutschland, Großbritannien
etc.) ohne die am wenigsten industrialisierten Länder. Alle MSCI-Länderindizes,
die Bestandteil des MSCI World sind, werden auf Basis der gewichteten
Kapitalisierung jeder im Index enthaltenen Aktie berechnet. Dieser
Index dient als Benchmark für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
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| Namenswertpapier |
Ein Wertpapier, bei dem der Name
des Besitzers oder Nominees beim Emittenten hinterlegt oder in das
Aktienbuch eingetragen wird. Namenswertpapiere bieten den Vorteil,
dass ein physischer Besitz für den Aktionär nicht notwendig ist. Alle
Anteile am Edmond de Rothschild Fund sind Namenswertpapiere. Gegenteil:
Inhaberwertpapier |
| NASDAQ |
National Association of Securities
Dealers Automated Quotations. Eine Computer-Börse, die von der US-amerikanischen
Vereinigung der Wertpapierhändler NASD betrieben wird. Der NASDAQ
Composite ist der Index, der die Kursbewegungen der an der NASDAQ-Börse
gehandelten Aktien wiedergibt. |
| NAV |
Siehe Nettoinventarwert |
| Nennwert |
Der angegebene oder Nominalwert
eines Wertpapiers. |
| Nennwert |
Der angegebene Wert oder Nominalwert
eines Wertpapiers. |
| Nettoinventarwert |
Bezeichnet bei Investmentfonds
das gesamte Nettovermögen eines Investmentfonds ODER den Kauf- und/oder
Verkaufspreis für einen Anteil oder Einheit des Fonds. Siehe auch
Nettoinventarwert je Anteil. |
| Nettoinventarwert
je Anteil |
Eine Berechnungsmethode zur Ermittlung
des Preises je Anteil oder Einheit eines Investmentfonds. Der Nettoinventarwert
je Anteil entspricht dem Marktwert des Fonds an einem bestimmten Tag
abzüglich Verbindlichkeiten und anschließend dividiert durch die Anzahl
der ausstehenden (im Umlauf befindlichen) Anteile. |
| Nicht
notiert |
Bezeichnet ein Wertpapier das an
einer organisierten Börse nicht erhältlich ist. Im Allgemeinen sind
nicht notierte Wertpapiere im Freiverkehr erhältlich oder es handelt
sich um Privatplatzierungen. Gegenteil: Notiert |
| Nicht-OGAW |
Dieser Begriff beschreibt sämtliche
Investmentfonds, die sich nicht als OGAW-Fonds gemäß der europäischen
OGAW-Richtlinie von 1985 qualifizieren. Er deckt Fonds wie zum Beispiel
Wagniskapitalfonds, Geldmarktfonds, fremdfinanzierte Fonds, Dachfonds,
Immobilienfonds etc. ab. Siehe auch OGAW und Teil II Fonds. |
| Nominee |
Ein Nominee ist eine Organisation,
die im Namen der Anleger, die Aktien über diesen Nominee gekauft haben,
den eigenen Namen in das Aktienbuch eintragen lassen. Der Anleger
bleibt jedoch zu jedem Zeitpunkt der eigentliche wirtschaftliche Eigentümer
der Aktien. |
| Notiert |
Bezeichnet ein Wertpapier, das
erworben werden kann und dessen Kurs an einer geregelten Börse ermittelt
wird. Gegenteil: Nicht notiert |
| Nouveau
Marché |
Euro NM Nouveau Marché ist ein
Index, der sehr wachstumsstarke französische Unternehmen umfasst.
Der Index wird anhand der gewichteten Kapitalisierung jedes im Index
enthaltenen Titels berechnet. Dieser Index dient als Benchmark für
einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| Nullkuponanleihe |
Anleihen, für die Anleger während
der gesamten Laufzeit keine Zinsen erhalten, die jedoch mit einem
hohen Discount gegenüber dem Fälligkeitswert emittiert werden (der
anfängliche Kaufpreis liegt unter dem Verkaufspreis bei Laufzeitende).
Daher bieten diese Anleihen Möglichkeiten zur Vermehrung des Kapitals. |
|
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| Offener
Investmentfonds |
Ein Investmentfonds, der fortlaufend
neue Anteile ausgeben kann. Er ist auf Verlangen eines Anteilsinhabers
zur Rücknahme von Anteilen (Rückkauf) zum aktuellen Nettoinventarwert
verpflichtet. Das Volumen des Fonds richtet sich nach der Anzahl der
ausstehenden (im Umlauf befindlichen) Anteile/Einheiten. Edmond de Rothschild Fund ist ein offener Investmentfonds. |
| Off-Shore-Fonds |
Ein Fonds, der in einem Land domiziliert
ist, das sich außerhalb des Zuständigkeitsbereichs der Steuerbehörden
des Anlegers befindet. |
| OGA |
Organismus für gemeinsame Anlagen.
Ein allgemeiner Ausdruck, mit dem in Europa zumeist ein breites Spektrum
an Investmentfondstypen bezeichnet wird. Wird bisweilen in der Bedeutung
"Nicht-OGAW" verwendet. Siehe auch OGAW und Nicht-OGAW. |
| OGAW |
Organismus für gemeinsame Anlagen
in Wertpapieren. Akronym für die europäische Richtlinie zu Investmentfonds
von 1985. Ziele der Richtlinie waren der effektive Schutz für Fondsanleger
sowie die Erleichterung des grenzüberschreitenden Vertriebs von Investmentfonds.
Ein OGAW-Fonds kann daher bis zu einem gewissen Grad als ein standardisierter
paneuropäischer Investmentfonds angesehen werden, der in der Regel
für den Endkundenmarkt bestimmt ist. Luxemburg passte als erstes Land
die nationale Gesetzgebung an die OGAW-Direktive an. Edmond de Rothschild Fund qualifiziert sich als OGAW. Siehe auch Nicht-OGAW und Teil I
Fonds. |
| Open-end
fund |
See open-ended fund |
| Option |
Ein Vertrag, der einen Anleger
gegen Zahlung einer Gebühr (Prämie) berechtigt, jedoch nicht verpflichtet,
Wertpapiere an einem bestimmten Termin zu einem bestimmten Preis (Ausübungskurs)
zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option). |
| Optionspreis |
Siehe Ausübungskurs |
| Optionsschein |
Ein Optionsschein ist ein Wertpapier,
das den Inhaber berechtigt, innerhalb einer bestimmten Frist eine
bestimmte Anzahl von Aktien zu einem bestimmten Kurs (Ausübungskurs)
zu beziehen. Optionsscheine können zusammen mit Anleihen, Vorzugsaktien,
Stammaktien oder auch einzeln ausgegeben werden. Optionsscheine können
erheblichen Kursschwankungen unterworfen sein und bergen daher ein
höheres Verlustrisiko. Sie können auch wertlos werden. Optionsscheine
bieten den Vorteil, dass kräftige Gewinne erzielt werden können. |
| Outperformance |
Der Prozentsatz, um den der Ertrag
eines Investmentfonds über einen gewissen Zeitraum über dem Anstieg
der entsprechenden Benchmark liegt. Wenn z. B. ein Fonds, dessen Benchmark
der Dow Jones ist, eine jährliche Performance von +10 % aufweist,
während der Dow Jones im selben Zeitraum nur um 8 % gestiegen ist,
hat der Fonds den Index um 2 % outperformed bzw. geschlagen. |
|
 |
| |
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| Pensionsgeschäft |
Pensionsgeschäfte beinhalten den
Kauf und Verkauf von Wertpapieren, wobei der Verkäufer die Wertpapiere
zu einem vorab vereinbarten Preis an einem vorab vereinbarten Termin
vom Käufer zurückkauft. Je nachdem, um welche Art von Pensionsgeschäft
es sich genau handelt, kann der Rückkauf optional sein. Diese Geschäfte
(auch Repos genannt) dienen dem Zweck, handelbare Wertpapiere vorübergehend
gegen Bargeld zu tauschen. |
| Platzierung
|
Bezeichnet im Allgemeinen den Vorgang,
bei dem ein Unternehmen der Öffentlichkeit erstmals eigene Aktien
anbietet. Kann auch ein Angebot von Papieren von Unternehmen bezeichnen,
die bereits an der Börse notiert sind. Die erstmalige Platzierung
wird auch als IPO (Initial Public Offering) oder Börsengang bezeichnet.
|
| Portfolio |
Ein Bestand an Wertpapieren, der
von einem Anleger oder einer Organisation gehalten wird. |
| Prämie |
Im Allgemeinen der Betrag, um den
der Kurs eines Wertpapiers den Nennwert übersteigt. Bezeichnet ferner
die Gebühr, die ein Anleger für einen Optionskontrakt zahlt. |
| Privatfonds |
Siehe Institutionelle OGA |
| Privatplatzierung |
Der Verkauf von Wertpapieren direkt
an einen Anleger. Bei dem Anleger handelt es sich zumeist um einen
institutionellen oder Großanleger und der Verkauf erfolgt außerbörslich.
Privatplatzierungen dienen zur Kapitalbeschaffung vor einem Börsengang
und werden ferner für Anlagen genutzt, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften
für die breite Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. |
| Promoter |
Siehe Sponsor |
| Put-Option |
Ein Vertrag zwischen zwei Parteien,
der den Käufer einer Option berechtigt, jedoch nicht verpflichtet,
Wertpapiere zu einem vorab vereinbarten Kurs (Ausübungskurs oder Optionspreis)
an einem bestimmten Zeitpunkt zu verkaufen. Für dieses Vorrecht zahlt
der Käufer eine Prämie, in der Regel einen gewissen Prozentsatz des
Kurses des Bezugsobjektes. Auch Verkaufsoption genannt. |
|
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| Rating |
Im Allgemeinen die Beurteilung
der Anlagequalität und/oder Bonität eines Wertpapieremittenten, eines
Wertpapiers, einer Institution oder eines Landes. Bei Anleihen ist
das Rating ein Hinweis auf die Bonität des Emittenten und wird von
einer unabhängigen Agentur ermittelt und aktualisiert. Die beiden
bekanntesten Rating-Agenturen sind Moody's sowie Standard & Poor's,
deren höchste Ratings Aaa bzw. AAA lauten. Alle diese Ratings sind
lediglich aktuelle Meinungen und stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung
dar. Ferner können sie auf- oder abgestuft werden. Ein Rating sollte
bei Anlageentscheidungen nur als einer von mehreren Faktoren berücksichtigt
werden. |
| Redemption
fee |
See back-end load |
| Referenzindex |
Siehe Benchmark |
| Regionalfonds |
Ein Investmentfonds, der in Aktien
einer bestimmten geographischen Region oder eines bestimmten Wirtschaftsraums
investiert. |
| Register-
und Übertragungsstelle |
Bei einem Investmentfonds ist die
Register- und Übertragungsstelle die Organisation, die Funktionen
wie die Ausgabe und Rücknahme von registrierten Anteilen sowie die
Führung des Registers der Anteilsinhaber erfüllen. Die Register- und
Übertragungsstelle für den Edmond de Rothschild Fund ist die Banque Privée
Edmond de Rothschild Luxembourg. |
| Regressionsanalyse |
Mit Hilfe von Regressionsstatistiken
können Beziehungen zwischen Fonds, Märkten oder einem bestimmten Benchmark-Index
verglichen werden. Sie gehen nicht von der Annahme aus, dass die Variablen
(Fonds) als Ursache und Wirkung miteinander in Beziehung stehen, sondern
gestatten ihnen, von anderen Variablen (Märkten) beeinflusst zu werden. |
| Relativer
Ertrag |
Die verhältnismäßige Outperformance
(oder Underperformance) eines Fonds im Vergleich zum Benchmark-Index. |
| Rentenfonds |
Ein Investmentfonds, der ausschließlich
in Rentenpapiere investiert. Die meisten Rentenfonds investieren in
einen bestimmten Anleihetyp. Neben der Referenzwährung der begebenen
Anleihe ist auch die Fälligkeitenstruktur der Anleihen in diesen Fonds
von Bedeutung, da Anleihen mit mittlerer bis langer Laufzeit einer
gewissen Volatilität ausgesetzt sind. Da der Zweck der meisten Anleihen
die Auszahlung von Zinsen ist, wurden diese Fonds für Anleger entwickelt,
die ein regelmäßiges Einkommen aus ihrer Anlage (anstelle eines Kapitalwachstums)
erzielen möchten, wenngleich einige Rentenfonds auch als thesaurierende
Fonds angeboten werden. |
| ROE |
Vom Englischen "Return on Equity",
Eigenkapitalrendite. |
| ROI |
Vom Englischen "Return on Investment",
Kapitalrendite. |
| R-Squared |
Das R-Squared gibt den Prozentsatz
einer Wertänderung des Fonds an, welcher der Veränderung eines Index
zugeschrieben oder durch diese erklärt werden kann. Bei einem R-Squared
von 1 besteht eine vollkommene Korrelation zwischen den Anlagen, d.
h. 100 % der Veränderung eines Fonds können durch die Veränderung
des Index erklärt werden. Bei einem R-Squared von 0, besteht keine
Korrelation zwischen den Anlagen. Ein R-Squared von 0,7 bis 0,99 deutet
darauf hin, dass sich 70 % bis 99 % der Wertänderung eines Fonds durch
die Veränderung des Index erklären lassen. Bei einem R-Squared von
0,3 besteht praktisch kein Einfluss. |
| Rücknahme |
Bei Investmentfonds spricht man
von Rücknahme, wenn ein Anleger seine Fondsanteile verkauft (d. h.
aus dem gemeinsamen Anlageplan ausscheidet). Bei Anleihen spricht
man dagegen eher von Tilgung, wenn der Anleihenemittent die Kreditsumme
bei Fälligkeit (oder bei einer Tilgungsanleihe vor Fälligkeit) zurückzahlt.
|
| Rücknahmegebühr |
Bei einem Investmentfonds eine
Gebühr, die vom Fonds erhoben wird, wenn ein Anleger seine Fondsanteile
verkauft. |
| Rückzahlbare
Aktien |
Diese Aktien werden mit dem Vorbehalt
ausgegeben, dass sie vom Unternehmen zurückgekauft werden oder werden
können. Ein solcher Rückkauf kann nach Wahl des Aktionärs oder des
Unternehmens erfolgen. Für den Rückkauf dieser Aktien dürfen nur Unternehmensgewinne
oder Erlöse aus einer weiteren Aktienemission verwendet werden. Es
kann sich um Stamm- oder um Vorzugsaktien handeln. |
|
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| S&P
100 |
Dieser Index umfasst die, gemessen
an der Marktkapitalisierung, 100 größten amerikanischen Unternehmen.
Dieser Index dient als Benchmark für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| S&P
500 |
Dieser Index umfasst die, gemessen
an der Marktkapitalisierung, 500 größten amerikanischen Unternehmen.
Er bildet die US-Binnenwirtschaft durch die Kursbewegungen aller enthaltenen
Titel nach. Dieser Index dient als Benchmark für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| SBF
120 |
Der Index umfasst die, gemessen
an der Marktkapitalisierung, 120 größten und meistgehandelten, an
der Pariser Börse notierten französischen Unternehmen. Der Index wird
anhand der gewichteten Kapitalisierung jedes im Index enthaltenen
Titels berechnet. Dieser Index dient als Benchmark für einen Fonds
des Edmond de Rothschild Fund. |
| Schlusskurs |
Der letzte Kurs oder die letzte
Kursspanne eines Wertpapiers am Ende der Handelssitzung an einer organisierten
Wertpapierbörse. Schlusskurse werden häufig zur Bestimmung des Wertes
eines Investmentfonds und somit zur Berechnung des Nettoinventarwertes
pro Anteil herangezogen. |
| Schuldpapiere |
Wertpapiere wie Anleihen, Einlagezertifikate,
Handelspapiere, Solawechsel, Bankakzepte, Hypotheken und andere Instrumente,
mit denen der Schuldner erklärt, einen bestimmten, einem Kreditgeber
geschuldeten Betrag zurückzuzahlen. |
| Second
Marché |
Dieser Index beinhaltet die meistgehandelten
französischen Mid-Caps. Der Index wird anhand der gewichteten Kapitalisierung
jedes im Index enthaltenen Titels berechnet. Dieser Index dient als
Benchmark für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| Sharpe
Ratio |
Ein Maß für die risikobereinigte
Performance auf Basis der Standardabweichung. Ein größerer Quotient
impliziert einen höheren Ertrag je Risikoeinheit. |
| SICAF |
Société d'Investissement à CApital
Fixe, zu Deutsch: Anlagegesellschaft mit festem Kapital. In Luxemburg
ein Investmentfonds in Form einer AG mit festem Kapital. Zur Erhöhung
oder Herabsetzung des Kapitals (der Anteilszahl) bedarf es einer notariellen
Beglaubigung und Veröffentlichung. Kann offen oder geschlossen sein.
SICAFs können OGAW-Fonds, Nicht-OGAW-Fonds und Umbrella-Fonds sein. |
| SICAV |
Société d'Investissement à CApital
Variable, zu Deutsch: Anlagegesellschaft mit variablem Kapital. In
Luxemburg ein Investmentfonds in Form einer AG mit variablem Kapital.Zur
Erhöhung oder Herabsetzung des Kapitals (der Anteilszahl) sind keine
Formalitäten notwendig. SICAVs können OGAW-Fonds, Nicht-OGAW-Fonds
und Umbrella-Fonds sein. Gilt als ein extrem flexibles Anlageinstrument.
Edmond de Rothschild Fund ist eine SICAV. |
| Small-Caps |
Unternehmen mit einer niedrigen
Marktkapitalisierung. Auch Aktien dieser Unternehmen werden so bezeichnet.
Im Allgemeinen liegt die Marktkapitalisierung von Small-Caps bei unter
etwa 500 Millionen US-Dollar. |
| Spezialfonds |
Siehe Institutionelle OGA |
| Sponsor |
Der Sponsor eines Investmentfonds
ist die Organisation, die hinter der Entwicklung des Fonds steht und
letztlich dafür verantwortlich ist. Die Sponsoren des Edmond de Rothschild Fund sind die Banque Privée Edmond de Rothschild Luxembourg und La
Compagnie Financière Edmond de Rothschild Banque. |
| Spread |
Die Differenz zwischen zwei Kursen,
in der Regel zwischen Geld- und Briefkurs. |
| Stammaktien |
Der gängigste Typ von Unternehmensanteilen.
Inhaber dieser Aktien haben ein volles Stimmrecht und erhalten Dividenden,
die jedoch nicht garantiert sind. Im Falle einer Liquidation der Gesellschaft
werden eventuelle Liquidationserlöse zunächst an Vorzugs- und erst
dann an Stammaktionäre ausgezahlt. Da die Dividende und das Anfangskapital
nicht garantiert sind, werden diese Aktien bisweilen als Risikokapital
bezeichnet. In guten Jahren lassen Dividenden sie im Wert steigen
und gleichen das Risiko aus. Das bedeutet langfristige Vermehrung
des Kapitals. |
| Stimmrechtslose
Aktien |
Diese Aktien werden bisweilen ausgegeben,
wenn das Unternehmen zusätzliches Kapital beschaffen will, ohne die
Kontrolle über das Unternehmen zu verwässern. Es handelt sich zumeist
um Stammaktien ohne Stimmrecht. |
| Stimmrechtslose
Titel mit Gewinnbeteiligung |
Von französischen Staatsunternehmen
emittierte Anleihen, deren Kupon an Umsatzerlöse, Gewinn oder Cashflow
gekoppelt ist. Wertpapiere dieser Art sind nicht mit einem Stimmrecht
verbunden. |
| Swap |
Ein Vertrag zwischen zwei Parteien,
Zinszahlungen, Währungen oder Schulden mit unterschiedlichen Laufzeiten
und Fälligkeiten auszutauschen. Standardmäßige Swap-Kontrakte sind
handelbar. |
| SWIFT |
Society for Worldwide Interbank
Financial Telecommunication. Ein internationales Kommunikationssystem
für den Finanzsektor mit Sitz in Brüssel. |
| Switching |
Siehe Umschichtung |
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| T1
Short-Term Rating |
Ein Rating für den Emittenten von
Einlagezertifikaten und Handelspapieren. Das beste Rating, das von
Standard & Poor's ADEF vergeben wird. |
| Teil
I Fonds |
Gemäß dem Luxemburger Gesetz vom
30. März 1988. Fonds, die unter Teil I dieses Gesetzes fallen, sind
OGAW-Fonds. Das bedeutet, dass sie die Anlagegrundsätze der europäischen
OGAW-Richtlinie befolgen, innerhalb der EU frei handelbar sind, es
sich bei ihnen um offene Investmentfonds handelt und sie bestimmten
vereinheitlichten Anlagebeschränkungen gerecht werden.Edmond de Rothschild Fund ist ein Teil I Fonds. Siehe auch OGAW. |
| Teil
II Fonds |
Gemäß dem Luxemburger Gesetz vom
30. März 1988. Fonds, die unter Teil II dieses Gesetzes fallen, sind
keine OGAW-Fonds. Das bedeutet, dass sie innerhalb der EU nicht frei
handelbar oder für Nicht-EU-Länder bestimmt sind, die vereinheitlichten
Anlagegrundsätze nicht oder nur teilweise befolgen, eine größere Flexibilität
in der Anlagepolitik aufweisen und offene oder geschlossene Investmentfonds
sein können. Teil II Fonds sind zum Beispiel Wagniskapitalfonds, Geldmarktfonds,
fremdfinanzierte Fonds, Dachfonds, Immobilienfonds etc. |
| Tel-Aviv
100 |
Dieser Index umfasst die, gemessen
an der Marktkapitalisierung, 100 größten an der Börse Tel Aviv notierten
israelischen Unternehmen. Dieser Index dient als Benchmark für einen
Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| TER |
Siehe Total Expense Ratio |
| Terminbörse |
Ein geregelter Markt, an dem Terminkontrakte
gehandelt werden können. |
| Terminmarkt |
Ein Wertpapier- oder Devisenmarkt,
auf dem Transaktionen getätigt werden, die in der Zukunft abgerechnet
werden. |
| Thesaurierender
Fonds |
Ein Investmentfonds, der automatisch
und fortwährend Erträge, zum Beispiel Dividenden, und jeglichen vom
Fonds erzielten Kapitalzuwachs wieder anlegt. Diese Fonds sind eher
für Anleger konzipiert, die ihr Vermögen langfristig vermehren möchten,
als für Anleger, die ein Einkommen aus ihrer Anlage erzielen wollen.
Je nach Kategorie des erworbenen Anteils am Edmond de Rothschild Fund haben
Sie entweder thesaurierende oder ausschüttende Anteile am jeweiligen
Fonds. Gegenteil: Ausschüttende Fonds |
| Tilgungsanleihe |
Bei einigen Anleihen hat der Anleihenemittent
die Möglichkeit zur Tilgung (Rückzahlung des Kreditbetrages der Anleihe
an die Anleiheninhaber) vor dem Fälligkeitstermin. Diese Tilgung darf
nur unter bestimmten Bedingungen erfolgen (Rückkaufklausel). |
| TMT-Werte |
Aktien aus den Bereichen Technologie,
Medien, Telekommunikation. |
| Top-down-Ansatz |
Eine allgemeine Anlagestrategie,
bei welcher den allgemeineren konjunkturellen Entwicklungen und den
Marktbedingungen mehr Bedeutung beigemessen wird als der Performance
einzelner Unternehmen und/oder Branchen. Gegenteil: Bottom-up-Ansatz |
| Topix |
Der Tokyo Price IndeX ist ein Index,
der die, gemessen an der Marktkapitalisierung, größten an der Tokioter
Börse notierten japanischen Unternehmen umfasst. Dieser Index dient
als Benchmark für einen Fonds des Edmond de Rothschild Fund. |
| Total
Expense Ratio |
Bei Investmentfonds dient dieser
Wert bei einem Fondsvergleich zur Prüfung aller in einem Fonds entstehenden
Kosten und damit des Nettoertrags. Das Total Expense Ratio berücksichtigt
Kosten und Ausgaben wie Management- und Verwaltungsgebühren, betriebliche
Ausgaben etc. |
| Treuhänder |
Siehe Depotbank |
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| Übergewichten |
Dieser Begriff bezieht sich auf
den Prozentsatz, um den die Gewichtung bestimmter Titel im Aktienportfolio
eines Investmentfonds die Gewichtung derselben Titel in der entsprechenden
Benchmark überschreitet. Wenn eine Benchmark beispielsweise zu 5 %
Aktien des Bankensektors beinhaltet und diese Aktien im Portfolio
des Fonds 8 % ausmachen, wird der Bankensektor im Fonds übergewichtet.
Dieses Übergewichten erfolgt häufig aus strategischen Anlagegründen,
etwa wenn sich nach Ansicht des Fondsmanagers ein bestimmter Sektor
in einer Phase deutlichen Wachstums befindet (oder in Kürze befinden
wird). Auch Einzelwerte und Länder können übergewichtet werden. Siehe
auch Benchmark. |
| Überschussrendite |
Die absolute Outperformance (oder
Underperfomance) eines Investmentfonds im Vergleich zum Benchmark-Index. |
| Übertragbare
Wertpapiere |
Ein Schlüsselbegriff für die europäische
OGAW-Richtlinie zu Investmentfonds. Die Richtlinie definiert den Begriff
der übertragbaren Wertpapiere nicht, jedoch sind sie im Wesentlichen
mit handelbaren Wertpapieren gleichzusetzen und umfassen Instrumente
wie Aktien, Anleihen, Geldmarktinstrumente etc. Nach der allgemeinsten
Definition müssen diese Instrumente jederzeit verkäuflich sein (zu
Geld gemacht werden können). Das bedeutet, dass etwa Aktien an einer
nationalen Börse (oder einem ähnlichen Markt) gehandelt werden, zu
der die Öffentlichkeit Zugang hat, und dass Verkaufskurse (oder Geld-
und Briefkurse) jederzeit zugänglich sind. Siehe OGAW |
| Übertragungsstelle |
Siehe Register- und Übertragungsstelle |
| Umbrella-Fonds |
Ein allgemeiner Begriff, der eine
Vielzahl von Investmentfondstypen abdeckt. Kurz gesagt, ein Investmentfonds,
der aus einem oder mehreren Fonds besteht, von denen jeder einen anderen
Anlageschwerpunkt hat und ein anderes Anlageziel verfolgt. Dank der
Umbrella-Struktur können neue Fonds auf einfache Weise hinzugefügt
werden und Anleger können ebenso einfach zwischen den Fonds umschichten.
Dadurch eignet sich dieses Instrument überaus gut bei sich verändernden
Märkten. In Luxemburg sind die Teilfonds gesonderte juristische Personen,
die Bestandteil eines "Umbrellas" sind. Edmond de Rothschild Fund ist ein
Umbrella-Fonds. |
| Umschichtung |
Wenn ein Investmentfonds eine Umbrella-Struktur
aufweist und daher aus mehreren Teilfonds besteht, können Anleger
ihre Anteile auf einfache Weise von einem Teilfonds in einen anderen
umschichten. Dies bietet den Vorteil, dass Anleger problemlos auf
veränderte Marktbedingungen reagieren oder ihre Anlagestrategie an
veränderte Bedürfnisse anpassen können. Für eine solche Umschichtung
wird in der Regel keine oder nur eine geringe Gebühr erhoben. Nähere
Informationen zur Umschichtung entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt
zum Edmond de Rothschild Fund. Auch Switching genannt. |
| Untergewichten |
Dieser Begriff bezieht sich auf
den Prozentsatz, um den die Gewichtung bestimmter Titel im Aktienportfolio
eines Investmentfonds die Gewichtung derselben Titel in der entsprechenden
Benchmark unterschreitet. Wenn eine Benchmark beispielsweise zu 5
% Aktien des Bankensektors beinhaltet und diese Aktien im Portfolio
des Fonds 2 % ausmachen, wird der Bankensektor im Fonds untergewichtet.
Dieses Untergewichten erfolgt häufig aus strategischen Anlagegründen,
etwa wenn sich nach Ansicht des Fondsmanagers ein bestimmter Sektor
in einer schwierigen Phase befindet (oder in Kürze befinden wird).
Auch Einzelwerte und Länder können untergewichtet werden. Siehe auch
Benchmark. |
| Unternehmensanleihen |
Anleihen, die von Unternehmen und
anderen gewerblichen Organisationen ausgegeben werden. Auch Corporate
Bonds genannt. |
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| Variabler
Zins |
Ein veränderlicher Zinssatz auf
den Gesamtbetrag eines Wertpapiers oder Kredits. Er wird in der Regel
mit Bezugnahme auf einen Basissatz oder anderen allgemein anerkannten
Satz verändert. Gegenteil: Festzins |
| Verkaufsprospekt |
Ein Dokument, das kraft Gesetzes
veröffentlicht und Anlegern zur Verfügung gestellt werden muss. Der
Verkaufsprospekt enthält die Richtlinien, Anlagepolitik und Beschränkungen
des Fonds sowie zusätzliche Informationen, die für potenzielle Anleger
von Belang sein könnten. Der Verkaufsprospekt ist aufmerksam und in
Verbindung mit den Finanzberichten des Fonds zu lesen. |
| Vermögenswert |
Jeglicher Gegenstand von Wert,
sei es finanzieller oder nicht-finanzieller Art. Jeglicher materielle
oder immaterielle Vermögenswert einer Einzelperson, einer Gesellschaft
oder eines Unternehmens. |
| Vertriebspartner |
Bei einem Investmentfonds die Stelle,
die vom Fonds mit dem Verkauf der Fondsanteile beauftragt wird. Vertriebspartner
des Edmond de Rothschild Fund können auch als Strohmänner fungieren. Siehe
auch Strohmann. |
| Verzug |
Im Allgemeinen ein Vertragsbruch.
Im Besonderen das Versäumnis eines Unternehmens oder einer Person
entweder infolge von Unfähigkeit oder aufgrund mangelnder Bereitschaft,
bei Fälligkeit eine Schuld zurückzuzahlen oder einer Zahlungsverpflichtung
nachzukommen. |
| Volatilität |
Die Veränderung des Kurses eines
Wertpapiers über einen bestimmten Zeitraum. Eine hohe Volatilität
deutet darauf hin, dass ein Wertpapier zu erheblichen Kursschwankungen
neigt. Eine geringe Volatilität lässt auf das Gegenteil schließen.
Von Volatilität kann man bei Einzelwerten, Portfolios, Investmentfonds
und Märkten sprechen. Bei Anleihen wird die Volatilität bis zur Fälligkeit
gemessen. |
| Vollmacht |
Befugnis, welche ein Aktionär einer
anderen Person erteilt, ihn zu vertreten und bei einer Hauptversammlung
in seinem Namen abzustimmen. It also can refer to the person who holds
the proxy (proxy holders). |
| Vorzugsaktien |
Aktien, die den Inhabern in Bezug
auf Dividenden und Liquidationserlöse Vorrang gegenüber den Inhabern
von Stammaktien gewähren. Sie verleihen kein oder fast kein Stimmrecht,
jedoch sind die Dividenden garantiert (sofern das Unternehmen einen
Gewinn erwirtschaftet). In der Regel betragen Dividenden einen festen
Prozentsatz des Nennwerts der Vorzugsaktie. |
| Vorzugsstammaktien |
Eine Kombination aus Vorzugs- und
Stammaktie. Da bei Vorzugsaktien im Gegensatz zu Stammaktien die Dividende
"garantiert" ist, geben einige Unternehmen diese Art von Aktien aus,
die im Rang nach Vorzugsaktien, jedoch vor Stammaktien einen Anspruch
auf eine Dividende begründen. |
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| Wagniskapitalfonds |
Ein Investmentfonds, der in neu
gegründete Unternehmen (Startups) oder Unternehmen investiert, die
noch im Aufbau befindlich sind und daher noch keine Möglichkeit haben,
Kapital etwa über eine Börse aufzunehmen. Die Anlagenverwalter dieser
Fonds sollten eine große Erfahrung in diesem Bereich vorweisen können,
da diese Fonds zwar hohe Erträge in Aussicht stellen, andererseits
aber auch sehr risikoreich sein können. |
| Wandelanleihe |
Eine Unternehmensanleihe, die Anleger
an oder bis zu einem bestimmten zukünftigen Termin zu bestimmten vorgegebenen
Bedingungen in Aktien des emittierenden Unternehmens umtauschen (wandeln)
können. Eine Wandelanleihe ist eine Mischform aus Schuldpapier und
Aktienpapier. |
| Wandelanleihenfonds |
Ein Investmentfonds, der in Wandelanleihen
investiert. Aktien, die der Fonds nach einer erfolgten Wandelung erhält,
müssen in der Regel nach einem bestimmten Zeitraum verkauft werden. |
| Waren |
Lose Waren wie Getreide, Metalle,
Vieh, Öl, Baumwolle, Kaffee, Zucker und Kakao. Der Handel an Warenbörsen
erfolgt in der Regel in Form von Terminkontrakten. |
| Wertpapier |
Allgemeine Bezeichnung für Finanzinstrumente
aller Art, die einen Eigentumsanteil (Eigenkapital) oder eine Verpflichtung
(Schuld) einer Organisation darstellen. Der Begriff kann Anleihen,
Aktien, Optionsscheine etc. bezeichnen. |
| Wirtschaftlicher
Eigentümer |
Natürliche oder juristische Person,
welche die dem Eigentümer eines Wertpapiers zustehenden Rechte und
Privilegien genießt. Dabei ist es unerheblich, in wessen Besitz sich
das Wertpapier tatsächlich befindet, etwa im Besitz eines Treuhänders
oder einer Depotbank, oder auf wessen Namen das Wertpapier eingetragen
ist, etwa auf den Namen eines Strohmannes. |
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| Zahlstelle |
Bei einem Investmentfonds ist die
Zahlstelle die Organisation, die Funktionen wie die Ausschüttung von
Dividenden und anderen Erträgen an die Anteilsinhaber des Fonds erfüllen.
Bei Anleihen ist sie verantwortlich für die Zahlung der Zinsen und
die Rückzahlung des Kreditbetrags. In einigen Ländern gibt es unter
Umständen zusätzliche Zahlstellen, wobei jedoch nur eine Organisation
die Hauptzahlstelle sein kann. Die Hauptzahlstelle für den Edmond de Rothschild Fund ist die Banque Privée Edmond de Rothschild Luxembourg. |
| Zeichnung |
Bei einem Investmentfonds der Kauf
von Fondsanteilen durch einen Anleger. Im Allgemeinen erklärt der
Anleger mit einer Zeichnung, dass er bei einer Neuemission eine Aktienzuteilung
erhalten möchte. |
| Zentralverwaltung |
Siehe Fondsverwalter |
| Zyklische
Werte |
Aktien, die häufig im Gleichschritt
mit Konjunkturschwankungen in einem Land oder offensichtlichen Geschäftszyklen
steigen oder fallen. |
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Silver Decanter
England (19th century)
From the private collection of Benjamin de Rothschild
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